Und das Leben in BA geht weiter

Hola amgios!

Jetzt hab ich euch ein lange Pause gelassen Was ist in der Zwischenzeit passiert?
Gar nix groß spannendes.

Ich war 2 Tage in einer Intitution die auf Drogensüchtige spzialisiert ist. Der erst Tag war toll und super, super interessant. Ich habe viel über die Geschichten, der meist sehr jungen Süchtigen, gehört. Alle Patienten waren schon über 3 Monate Abstinent und ausschließlich männlich in dieser Klinik. Wenn die Süchtigen eine Drogenklinik verlassen (egal welche) ist die durchschnittlich Rückfallrate etwas über 50% (das müsste ja dann in etwa mit den Alkoholabhängigen übereinstimmen, oder?)

Die Geschichten der Patienten waren sehr krass. Ein Patient zum Beispiel, der der jüngste war, musste mit ansehen wie der Vater immer seine Mutter verprügelt hat. Als seine Mutter gestorben ist, hat der Vater den Jungen geprügelt. Gott sei Dank hatte der eine ältere Schwester, die ihn aus den Händen des Vaters gerettet hat und den Entzug eingeleitet hat. Ein anderer Mann mittlerweile schon erwachsen wurde von seinem Vater vergewaltigt. Und ein anderer hatte Drogenabhängige Eltern, die sich nicht weiter um ihre Kinder gekümmert haben und stattdessen mit ihnen Joints geraucht haben. Geschichten dieser Art waren es. Sehr erstaunt war ich, dass es sich bei allen Süchtigen um freundliche und höffliche Menschen handelte. Als sie mir ihre Geschichten erzählten, habe ich auch gemerkt wie unglaublich labil diese Patienten waren (fast zu gut für diese Welt), was natürlich eine gute Erklärung für die Hohe Rückfallrate ist

Den Zweiten Tag war ich in einer Klinik der selben Institution, also selbe Rahmenbedingungen. Einziger Unterschied: es handelte sich um Patienten mit Drogenproblem und psychiatrischen Problem. Also Patienten die soziale Persönlichkeitsstörungen hatte, Schizophrenie, Paranoide Persönlichkeitsstörungen oder auch Patienten die mentale Einschränkungen hatten. Von diesen Patienten konnte ich nicht soviele sehen. Aber an diesem Tag habe ich auch wieder gemerkt das Psychiatrie einfach nix für mich ist. Ich habe mich dort nicht sehr wohl gefühlt. Die Patienten, welche ich kennengelernt habe, waren wieder sehr nett, wie die oben beschriebenen. Allerdings hatte sie andere Geschichten. Ein Schizophrener Patient zum Beispiel hat mit den Drogen angefangen als die ersten Symptome seiner Krankheit aufgetreten sind. Er war ein guter Student. Er hat mir erzählt, dass er jetzt wieder arbeiten wird. Aber am Personal hat man gemerkt das bestimmt nicht alle Patienten so sind wie dieses Beispiel. Denn sie waren schon ein Stückchen schroffer.

Ansonsten lebe ich hier Tag ein Tag aus Geh den Vormittag ins Praktikum, was mittlerweile echt langweilig ist!! Ich lerne leider nicht mehr viel dazu, weil es halt sehr spezialisiert ist und (das will ich gar nicht so laut sagen) fühle mich etwas unterfodert... Außerdem verbringe viel Zeit im Couchraum beim Paper lesen (in der Hinsicht fühl ich alles andere als unterfodert ), was manchmal nicht so einfach ist, bei 25 Mitbewohnern...dementsprechend komm ich auch voran. Man könnte ja behaupten ich könnte auch ins Studierzimmer gehen, aber erstens ist es da nicht so gemütlich und zweitens mag ich meine Mitbewohner sehr gern und manchmal ist es echt lustig!!!!
Abends geh ich manchmal ins Kino oder treff mich so mit Freunden Und an den Wochenenden wird das Nachtleben von BA genossen!!! Das umso mehr, weil ja leider gar nicht mehr soviel Zeit ist bis zur Heimkehr. Mittlerweile habe ich mich hier sehr gut eingelebt... Wer hat doch gleich gesagt: " Und nachher willste gar nicht mehr zurück!" ? Zurück will ich natürlich schon, aber ich könnte mittlerweile ruhig auch noch ein bisschen bleiben Besos

2 Kommentare 9.11.11 19:54, kommentieren

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5 Tage Uruguay

Hallo Leute! Ich denke das artet heute wieder zu einem Roman aus! Ihr seit ja sooo tapfer!

1.Tag: Wir sind um 8.00 von Bs.As. mit der Fähre nach Colonia gefahren, um dort weiter mit dem Bus nach Montevideo zu fahren. Die Reisezeit beträgt mehr oder weniger 3h plus 1h Zeitverschiebung, die uns ja auf dem Hinweg verloren gegangen ist. Man sollte eine Stunde vorher am Check In sein. Ben und ich haben uns ein Taxi genommen und uns mit Claudius und seinem Cousin Antonio um 7.45Uhr am Hafen getroffen. Der "Zoll" war ein Highlight. Eine Frau mit argentinischem Stempel und eine mit uruguayanischem Stempel, die ein bisschen verstimmt geguckt haben!, sowie ein Piepsding wo man durchlaufen muss, was aber so alt war das es wahrscheinlich gar nicht mehr piepst.

Als wir in Montevideo angekommen sind, haben wir uns erfolgreich auf den Weg vom Bus Terminal zum Hostel gemacht, unsere Sachen abgestellt und uns Fahrrädder gemietet. Auf ging es...entlang der Küste von Montevideo zum nächsten Fischrestaurant. Obwohl wir 15 Euro für jeden zum essen und drinken eingeplant hatten, haben wir uns jeder 20 Euro gegönnt und dafür superlecker gegessen mit 2 Portionen Limoneneis in Champanger zum Nachtisch. Nach wie Vor bleibt essen gehen in Argentinien/ Uruguay unschlagbar günstig!!!

Die Zeit ist verannt wie im nix, also mussten wir die Fahrräder wieder zurückgeben und sind zu Fuß noch ein wenig durch die Altstadt. Wir haben uns noch ein kühles Bier neben einem Afterwork Club geleistet und wurden dabei von guter Musik begleitet

2.Tag: Wir sind tatsächlich alle früh aufgestanden, haben schön gefrühstückt (ich hatte Nutella dabei ), haben schnell unsere paar Sachen zusammengesammelt und sind los zur Autovermietung...mit Taxi, da sich die Vermietung in der Nähe vom Bus Terminal befand und wir die länge des Weges ja mittlerweile kannten.

Also haben wir bestimmt ne gefühlte Stunde in dem Geschäft verbracht. Nachdem alles fertig war und wir unterschreiben wollten (es mussten alle unterschreiben da wir ja auch alle fahren wollten) ist dem Herren ein typischer Fehler unterlaufen... Jetzt bitte Pass zur Hand nehmen: Hier ist es mir nicht zum ersten mal passiert, dass sie statt den richtigen Nachnamen "deutsch" hinschreiben, da es im deutschen Pass näher am Vornamen steht als der richtige Nachname...nachvollziehbar, insbsondere weil man ausserhalb von Deutschland nicht so oft "deutsch" sagt /liest/ schreibt und die Bedeutung nicht jedem auf Anhieb klar ist.

Nochmal alles umändern...das ging aber schneller! Zack, Raus aufs Auto warten. Einen Toilettengang später standen die Jungs dann auch schon vor unserem Gefährt...ein Chevrolet! Für unsere Zwecke exakt das richtige Fahrzeug! Alle Sachen in den Kofferraum! Ben (Fahrer) und Antonio nach vorne Claudius und ich nach hinten. Wir haben in unserem Eifer auch noch unsere Bücher /Paper aus dem Kofferraum geholt, die aber in den nächsten Tagen ein gutes Bild auf der Hutablage abgegeben haben.

Wir sind gemütlich nach Treinta y Tres gefahren nicht ohne ein Umweg zu einem Nationalpark mit Wasserfall zu machen! Das Wasser war so klar und verführte zum Reinspringen. Wir waren auch schonwieder auf dem Weg zum Auto, um die Badesachen anzuziehen, als wir nach ein paar Empanadas beschlossen haben doch lieber weiterzufahren, weil es besser ist im hellen anzukommen und wir ja schließlich auch in dem Nationalpark wo unser Hostel war, wandern wollten. Also haben Claudius, Antonio und ich noch ein Eis gekauft und sind dann Ben noch schnell zu den Lagunen, vorbei an süßen Schweinchen, gefolgt, um dann schnurstracks weiterzufahren.

In Treinta y Tres angekommen, war ich total verpennt...soviel frische Luft ist man ja aus Bs.As. gar nicht mehr gewohnt. Der Sinn des Stopps, in dem kleinen Ort, war dort an dem letzten möglichen Geldautomaten, bevor wir uns ins Uruguayanischen Hinterland begeben, nochmal etwas Geld abzuheben. Wir hatten übrigens eine Gemeinschaftskasse, auf die Ben (der die Reise ja schon so suuuuuper geplant hatte...danke an dieser Stelle nochmal dafür) aufgepasst hat und wir ihn fortan als Papi bezeichnet haben. Noch ein Café gegönnt und ab gings ins Nimmermannsland.

Die Natur war nach fast 3 Monaten BA schon wirklich sehr schön und einfach idyllisch. Kleine Kühe, große Kühe, Schafe und Pferde ohne Ende und am besten auch noch alles auf einer Weide und dazwische auch die eine oder andere Straussenherde...jaaaah Strausse!!!!

Wir bei Pablo einem Schafshirten, der vor 10 Jahren auch ins Hostelgeschäft eingestiegen ist, gewohnt. Es war wirklich Uruguay pur!!!! Pablo hat auch für uns gekocht!!! Einfach super spitzenmäßig!! Dafür hat er eins seiner Lämmer am ersten Tag der Ankunft für uns geschlachtet. Was wir Gott sei Dank nicht mit ansehen mussten. Außer Claudius, der sich auf Grund von Magen- Darm- Infekt bedingter Kloaddiktion frühzeitig von unserem kurzen Sonnuntergangstrip verabschiedet hat und dann mitansehen durfte, wie Pablo und seine Schafschärer- Freunde dem Lämmchen den gar ausgemacht haben! Und ich habe nochmal gekostet aber bleibe dabei das Schaf/ Lamm nicht schmeckt!!!

Bei dem Sonnuntergangstrip haben wir die uruguayanische Pampa bewundert und Antonio hat Freundschaft mit einem Pferd geschlossen und es dann auch geritten einfach so... Wieder zurück in unsere Hütte, denn ohne Sonne war es doch reichtlich kalt. Haben uns von den Orangen, von dem Orangenbaum vor der Tür, einen Tee gemacht und Abendbrot gegessen...leckere Suppe mit Milchreis zum Nachtisch. Noch ein gläschen Wein mit Pablo getrunken und haben uns es dann mit Rotwein vor dem Kamin gemütlich gemacht.

3. Tag: Wieder früh raus! Der arme Claudius hat die ganze Nacht kaum geschlafen, also sind Ben und ich nochmal "schnell" nach Treinta y Tres gefahren, haben ein paar Sachen für Claudius aus der Apotheke geholt, noch Cola und Salzstangen sowie Desinfektion in Massen gekauft und sind nach 2h mit gefüllten Tank wieder zurück in der Hütte gewesen. Haben etwas gefrühstückt, Claudius in seinem Bettchen zurückgelassen und uns auf dem Weg zu der Nationalparkwanderung gemacht.

Die war einfach toll!!! Soviel Natur!!! Das hat echt Spaß gemacht. Nach 3,5h mit mehren Pausen (auch Badepause) sind wir wieder zurückgekehrt. Haben noch ein leckeres Mittag von Pablo bekommen und uns dann wieder auf den Weg nach Punta del Diabolo gemacht. Claudius war bis dahin, dank Medikation, wieder einigermaßen Reisefest. Diesmal bin ich gefahren. Über die alten mit Schlaglöchern zerfressen Pistas von Uruguay mit 130km/ h war auch mal was anderes. Wir haben viele, viele Gauchos gesehen, Papgeien und wieder viiiel Natur. In Punta del Diabolo angekommen, haben wir uns auf die Suche nach dem Hostel gemacht und dabei schonmal einen Blick auf das Meer werfen dürfen. Schnell im Hostel ein bisschen gemütlich gemacht, Badehose/ Bikini an und ab ins mittlerweile ja schon dunkle Meer. Wieder zurück haben wir noch schnell gaaanz heiss geduscht, um uns dann von dem unglaublich guten Koch des Hostel bewirten zu lassen! Sehr schöner Abend. Und wieder sehr lecker!

4. Tag: Am nächsten Tag um 9 gefrühstückt und ab in den Neoprenanzug. Ich wollte heute zum ersten mal surfen. Nach einigen versuchen, habe ich es jedoch, für meine Verhältnisse sehr schnell, aufgegeben und beschlossen das Ganze irgendwann nochmal zu versuchen, aber mit einem Leherer... Da ich schon von der ersten Welle ganz schön mitgenommen wurde und sie mich ganz schön durch die Gegend gewirbelt hat...so doll das ich meine Kontaktlinsen verloren hab und fortan mit Brille durch die Gegend laufen musste (man sagt ja man geöhnt sich an Brille, aber ich bin davon überzeugt das es anders besser ist )

Schnell, total durchgefroren unter die warme Dusche, um danach mit Ben und Antonio zu einem leckeren Fischrestaurant essen zu gehen! War sehr, sehr lecker. Danach hab ich an einer Cabalgata teilgenommen (ein Ausritt auf Gauchopferden). Ich hatte das älteste, aber auch das schnellste Pferd (Harr Harr, selbst der Australier der mit das jüngste Pferd hatte, hat mich und meinen Emilio nicht überholt :D und ich hab Lob bekommen das ich schon ein kleiner Gaucho bin :D). Wir sind durch Wälder geritten und über Dünen in den verschiedensten Geschwindigkeiten, aber am coolsten war es einfach den Strand langzugaloppieren, weil das den Pferden auch wahnsinns Spaß gemacht hat!!!! Und sie gar nicht genug davon bekommen konnten.

Am Abend fand noch eine Halloween Party statt. Die, wie immer, mit gutem Essen eingeleitet wurde und mit verrückten Cocktails weitergehen sollte. Claudius und Ich sind schon früh in die Betten, weil wir uns beide nicht so gut fühlten. Dank (oder vielleicht doch leider :D) meines festen Schlafs, hab ich die anderen 2 in der Nacht nicht sturzbesoffen durch die Gegend rennen sehen :D Die beiden haben an einem fiesen Spiel des Hostels teilgenommen...Claudius der alles mitbekommen hat, aber leider noch zu schwach auf den Beinen für Videos war, hat alle Details am Morgen preisgegeben, an die sich die Jungs teilweise selbst nicht mehr erinnern konnten. Diese Details behalte ich für mich...ich sag nur seeehr lustig! Ich hatte mich nur auf dem Weg zur Toilette gewundert, warum Bens Stiefel im Hostel verstreut rumlagen und wo die Hosen herkamen :D

5. Tag: 2 verkaterte und 2 angekränkelte auf dem Weg nach Montevideo mit Zwischenstopp in Punta del Este (dem Touriort! wo die Reichen und Schönen wohnen). Dort haben wir den Ben auf der Promenade in der Sonne liegen lassen und waren gut Mittag essen. Dann haben wir den Ben wieder eingesammelt und sind weiter gefahren.

Am Busterminal angekommen, haben wir zufällig einen von der Autovermietung getroffen und ihm das Auto auch gleich übergeben. Eigentlich wollten wir von da an nur noch nach Hause. Lagen noch 2h Busfahrt und 1h Schiffsfahrt vor uns. Die gemeistert! An der letzten Schlange (die auf Taxi wartende Leute beinhaltete und an diesem Tag einfach eine Schlange zu viel war) vorbeigedrängelt und ein Stückchen gelaufen, um dann dort 2 Taxis zu schnappen. Zu Hause in der Residenz angekommen, habe ich nur noch meine paar Sachen ausgepackt, geguckt wie ich heute ins Campo komme, um dort die Drogenklinik zu besuchen. Von der ich euch als nächstes Berichte...aber erst in ein paar Tagen, wenn ihr das hier verdaut habt! Ich plage mich immernoch mit einer Infektion plus Fieber rum, hoffe aber, dass das bald wieder gut ist
Eure angeschlagene Alex

Fotos: wieder auf www.picasaweb.com/nagy.alexandra87 im Ordner Uruguay

Videos:
von der Tangoshow in der ersten Woche:

Musik von den Chinos:http://www.youtube.com/watch?v=1EBwoGfOXE4 und http://www.youtube.com/watch?v=ESjJvMq1rhM

Von meiner Mitbewohnerin und ihrem Tanzpartner im Couchraum der Azul Residencia:
http://www.youtube.com/watch?v=1BGvyJ8qHJE

Autoreise Montevideo:

Autoreise durch die Pampa:

1 Kommentar 1.11.11 01:09, kommentieren

Letztes Wochenende

Huuuhuuu...wieder neues aus BA:
Langsam leb ich mich in der Residenz ein. Es ist immer was los hier. Manchmal zuviel, manchmal für 25 Leute erstaunlich ruhig (meistens morgens :D). Die Kakerlaken scheinen wirklich nur in der einen Küche zu sein, ich habe bisher noch keine gesehen und halte mich auch immer in der anderen Küche auf :P Wie es in unserem Zimmer mit Kakerlaken aussieht...keine Ahnung. Ich nehme an es gibt welche da ja das halbe Zimmer voller Kisten steht und die Mädels auch gerne ihr Essen offen rumstehen lassen, aber gesehen habe ich noch keine. Meine Zimmermitbewohnerinnen sind außerdem so gut wie nie da nur tagsüber und da bin ich ja oft nicht da, deswegen bin ich mit ihnen auch noch nicht warm geworden.

Außerdem hab ich mich gestern etwas geärgert (Aber im Prinzip war es meine Schuld). In der Residenz braucht man einen Schlüssel um überall rein und raus zukommen. Auch für die Zimmer haben wir Schlüssel. Allerdings habe ich das Zimmer bisher erst einmal oder zwei abgeschlossen vorgefunden und auch selber noch nicht abgeschlossen, denn in der Piso ist alles sicher. Gestern Abend wollte ich also in mein Zimmer und das war abgeschlossen und meine Schlüssel waren noch drin Ich hatte nix ausser mein Geld in den Hosentaschen und meine Sube Card (das ist die Karte mit der mann den öffentlich Verkehr von BA benutzen kann) und mein Handy. Da meine Mitbewohnerinnen häufig die Nächte bei Ihren Freunden verbringen und auch keiner mehr in der Rezeption war um mir vielleicht einen Ersatzschlüssel zu geben, musste ich mich also auch ausquatieren. Aber heute morgen bin ich wieder in mein Zimmer gekommen Außerdem habe ich Empanadas spendiert bekommen :D

In dem Couchzimmer kann man wirklich ruhig arbeiten und es ist um einiges gemütlicher als das Studierzimmer.

Das Praktikum lässt zur Zeit (den ganzen letzten Monat auf jeden Fall) wirklich sehr zu wünschen übrig Der Arzt, der mir am meistens beibringen sollte ist häufig nicht da. Das führt dazu, dass ich hauptsächlich mit den Psychiatern und Psychologen zusammenarbeite. Aber, dass ist nur halb so interessant. Egaaaal.

Die Inlineskate Klasse vom Freitag war fantastisch!!! Hat riesen Spaß gemacht und ich werde es wohl jetzt auch fortsetzen. Nach der Klasse war ich noch bei Alex (die ja jetzt wirklich bei mir um die Ecke wohnt, solange sie auf die Katzen ihrer Spanischlehrerin aufpasst) und wir haben Pancakes nach ihrem Rezept gegessen....seeeehr lecker lecker...mit Nutella und Blaubeeren UND Alex bringt mir Gitarre spielen bei :D danach sind wir noch mit 2 Columbianischen Freundinnen in einen Club gegangen (Shamrock...was soviel wie Kleeblatt heisst.) Columbianer sind wirklich lustig und immer gut drauf, auch hier in der Residenz wohnen auch einige.

Da das feiern ja hier immer erst um 2 losgeht und man dann auch dementsprechend spät/früh nach hause kommt, hab ich Samstag erstmal "ausgeschlafen" und bin dann zum Mittagessen und zum Gitarre "spielen" wieder zu Alex. Abends bin ich noch mit einem Freund ins Kino gegangen. Denn am Sonntag waren hier wahlen und deswegen waren alle Clubs und Pubs ab 12.00 geschlossen. Das Kino allerdings nicht. Also sind wir in die 1.30Uhr Vorstellung zu "Real Steal" :D Sehr lustig! Wieder mit nem Eimer Popcorn. Aber ich war so müüüde und konnte auch kein Popcorn mehr in dieser Menge essen.

Am Sonntag war ich dann endlich mal wieder fleißig!!!!! Bis zum Abend, wo ich mit Alex und Ben Abendbrot gegessen hab und wir uns das Geschimpfe meiner argentinischen Mitbewohner über das Wahlergebnis anhören durften :D Cristina hat wieder gewonnen mit 53%!!! Wahnsinn!!! Unter den Leuten die ich bisher drauf angesprochen habe, war bisher nur einer dabei der meinte...das ist schon gut, die anderen sind noch schlechter :D Auweiaaa! Naja so ist das wohl in jedem Land gleich mit der Politik. Sonntag bin ich auch endlich mal früh ins Bett!!! Um nach diesem langem oder vielleicht doch kurzem Wochenende endlich malwieder 8h zu schlafen. Heute hab ich wieder meine nächste Stunde Inlineunterricht. Juhuu freu ich mich drauf. Da ich ja jeden Tag ins Hospital muss und mich das den letzten Monat sehr frustriert, weil ich einfach fast nix (also nix geht ja nicht...aber viel isses nicht!!)lerne, gestaltete ich mir meine Freitzeit um so lustiger....funktioniert

Und morgen sehr, sehr, sehr früh geht es nach Uruguay!!!Dort sind allerdings nur 20° also mal sehen ob ich wieder dicke socken brauch ... so richtig freuen kann man sich da nicht, da es in BA zur Zeit fast täglich auch bei eher schlechtem Wetter angenehme 24°C hat. Um 7 Uhr müssen wir schon am Terminal der Fähre sein. Blöd ist das mein PC noch 3% Akku hat und ich ihn nicht mitnehmen kann und ausserdem so sparsam wie möglich mit ihm umgehen muss, andererseits ja aber auch meine Arbeiten drauf schreiben muss....aaah...Appetenz-Aversions-Konflikt!!! Also kommt dann der Uruguaybericht am Sonntag oder Montag! Man darf gespannt sein! Bis dahin! Eure müüüde im Bus ständig einschlafende Alex :D

1 Kommentar 25.10.11 17:42, kommentieren

Der Umzug

Die Alex ist Umgezogen...und zwar gestern.

Direkt nach der Arbeit bin ich in die neue Residenz und hab alles "abgewickelt/unter dach und fach gebracht/ geregelt. Danach bin ich meine heute alte Wohnung zurück, wo ich traurige Mitbewohner vorgefunden habe. Überraschenderweise war die Italienerin am traurigsten. Eine weitere Überraschung meine Tüten und mein Rucksäcke waren im Zimmer von Janne und Tiek (deutsch und niederlande), die sie Gott sei Dank bei sich aufgenommen haben Denn es gab schon eine neue Italienerin die fortan dort wohnen wird, aber dieser Tage noch in Tigre ist und erstmal nur ihren Koffer abgestellt hatte.

Janne und Tiek haben mir dann noch beim Umzug geholfen, denn ich hab natürlich wieder viele Tüten gehabt...Papa hätte mich wahrscheinlich wieder als Zigeunermädchen bezeichnet :D Also wir losgezogen. Dort angekommen die Schlüssel zu meinem Zimmer geholt. 6. Etage also ganz oben und Zimmer 2 Der Fahrstuhl funktioniert nicht. Das es dieses Problem ab und an gibt wusste ich. Deswegen...nicht schlimm, sondern workout UND es gibt einen zweiten für den Service. Zu dem braucht man zwar einen Schlüssel, aber freundlicherweise durften wir den benutzen um meine Sachen hochzubringen.

Allerdings ist er genau wie der andere ein sehr alter Freiluftfahrstuhl (wie es sie hier noch sehr häufig gibt) jedenfalls standen wir da nun zu 4t drinnen mit meinen Tüten und Rucksack...und das Ding macht sich knorksend und knackend auf den Weg nach oben. Nicht bis ganz hoch...wir waren zu schwer...blieb ein Stufe :D Oben angekommen...Zimmer gezeigt...fast umgefallen.

Ich wohne also mit zwei Mädels aus Argentinien zusammen. Die eine ist aus Patagonien und scheint hier beständig zu wohnen. Sie ist beruflich Tänzerin 21J. und fängt nächstes Jahr ihr Studium an. Eine gaaaanz Süße, Liebe, sie kennt aber die Begriffe sauber und ordentlich nicht. Noch nie gehört (Normalerweise stört mich ja nicht wenn jemand sein kram nich wegräumt...aber sie okkupiert das halbe zimmer!!!). Also steht das halbe Zimmer voller Kisten und Kram. Die andere dagegen kenn ich leider noch nicht so gut. Sie ist bisher auch eher distanziert. Ich hoffe mal, dass das alles noch etwas auftaut, denn die beiden reden auch selbst gar nicht soviel miteinander.

In meiner Piso leben 25 Menschen und unzählige Kakerlaken (soviel zu dem Umzugsgrund :/ sie sind nur in einer Küche...ich nutze die andere) Die meisten sind jünger als ich und am Anfang ihres Studiums. Sie kommen von überall aus Central- und Südamerika. Das is total toll, auch wenn ich mich erst noch an die super offene, aufgedrehte Art gewöhnen muss... Hier leben auch schon 3 andere Mediziner, davon sind 2 im ersten Jahr und einer ist Resident (sowas wie Assistent nur nicht ganz so selbstständig harr harr harr ) in der Anästhesie. Dann gibts noch viele englisch sprechende...ein Mix aus USA und Scottland. Ben wohnt in der ersten Piso und kommt mich regelmäßig besuchen Ich halte mich hier vor allem, in dem von mir so getauften, Couchraum auf. Dort ist fast immer was los, ohne das es zuuuu aufdringlich ist...störend wirds eigentlich nur dann, wenn man skypen will und wieder einer die Musik aufdreht. Der Raum wird auch von meiner patagonischen Zimmermitbewohnerin und ihrem Tanzpartner als Trainigsraum benutzt...das ist toll!!! Und Donnerstag Abend treffen sich viele in der Küche, drinken Fernandez Blanc mit Cola und machen Musik und singen gaaaanz laut dazu. Mal sehen wann ich meine ersten Lieder kann. Heute wurde hier eindeutig zu viel englisch gesprochen und mit Ben spreche ich immer deutsch...ich hoffe das ändert sich auch noch, denn eigentlich war das ja auch ein Umzugsmotiv nicht weiter mein englisch, sondern vor allem mein spanisch zu verbessern.

Soooviel erstmal zur Residencia: Nochmal seeehr anders, aber ich hoffe ich werde mich einleben. Fotos folgen, denn MEINE KAMERA IST ENDLICH DAAAAA!!!! JIEEEHAAA!!!! An dieser Stelle noch mal grooooooes Danke an meine sich ständig um mich bemühende Schwester :* Weitere Neuigkeiten: Ich wollte heute meine erste Tangostunde nehmen in La Cathedral mit Ben zusammen...das ist aber der argentinischen Unplanbarkeit (was für ein hübsches Wort) und meiner elendigen Müdigkeit zum Opfer gefallen, weil ich letzte Nacht bis 2 Uhr mit Alex und Tim um die Häuser gezogen bin, weil Tim heute nach Bolivien geht für eine Woche...und man weiss ja nie auf diesem Kontinent

und morgen besuch ich meine erste Rollerblade Stunde Das geht bis hin zum Nachts treffen, um als große Truppe durch die Strassen von BA zu skaten...aber vorher erstmal Sicherheitstraining und Bremstechniken. Und danach gibts Pancakes mit Nutella aus Deutschland!! Lecker Lecker. Denn Alex passt für die nächsten 10 Tage auf die Katzen im Apartement ihrer Spanischlehrerin auf Und lädt mich regelmäßig zum gemeinsamen Kochen, Mate Tee schlüüürfen und Abendbrot essen ein Also ich lass dann wieder von mir hören

1 Kommentar 21.10.11 04:28, kommentieren

Das Pääääckchen ist daaa :D - wiedermal ein Roman

eeeendlich ist mein Päckchen gekommen!!! Auf dem Zettel stand 13.10. Gefunden hat meine Mitbewohnerin den Zettel am 15.10 und heute habe ich es abgeholt :D

Ich sag euch, ich konnte heut den ganzen Tag an nix anderes denken Direkt nach der "Arbeit" bin ich mit meinem Zettel( den ich versteckt hab...damit wenn ich überfallen werde, sie den auf gaaar keinen Fall bekommen ) zur Poststation in der Nähe von der Piso Compartido, wo mir eine unfreundliche Postfrau gesagt hat, dass ich, statt Kopie, ein Original Dokument brauche, um das Päckchen abzuholen.

Ich also schnell nach Hause geflitzt, Pass geholt, schnell wieder zurückgeflitzt, mich glücklich mit dem Pass winkend vor die schlecht gelaunte Postfrau gestellt, die nicht schlecht gestaunt hat, dass ich so schnell wieder da war, sich aber auch nicht davon abhalten lies noch ein Schwätzchen mit der anderen Postfrau zu halten und irgendwas am Computer rumzuspielen und mir zu sagen: "Geht gleich los, bin gleich fertig." Dann wieder nicht schlecht gestaunt hat, als ich immernoch grinsend vor ihr stand und gesagt hab:"Esta bien, esta bien. Tranquila." (Ist gut, ist gut. Ganz ruhig.) :D ICH hab allerdings nicht schlecht gestaunt, als sie mir dann statt Päckchen nur einen doofen Stinkezettel in die Hand gedrückt hat und zu mir meinte: "Päckchen gibts im Ofincina Postal Internacional in Retiro".... das hat mir mein Lächeln aus dem Gesicht gezaubert.

Retiro ist neben La Boca DAS Viertel in dem man sich als Touri lieber nicht verirren sollte und auch das Viertel neben dem (jaaaa ganz richtig...NEBEN dem) meine Mitbewohner überfallen wurden.

Ich also wieder den Zettel versteckt und mein Pass ebenfalls. Ich glaubs einfach nicht, dass die einen mit Original Pass nach Retiro schicken. Hab mir einen Stadtplan besorgt, von einem netten Subte Mann, da man ja in dieser Gegend lieber gezielt unterwegs sein sollte, wenn man da schon unterwegs sein muss und bin in die Subte Richtung Retiro gestiegen. Auf dem Weg dorthin, hab ich mir überlegt, was ich mit dem Menschen anstelle, der mir versucht mein Päckchen zu klauen und das erste mal bereut, dass ich nie Schweigen der Lämmer geguckt habe :D

Ich also in Retiro angekommen und in ein Taxi gehüpft und dem Taxifahrer gesagt, dass ich zur Correo Internacional muss. Der hat mich ausgelacht und ist zwei Blöcke gefahren :D Nagut war etwas peinlich...aber ich wusste ja nicht wie weit es ist und der nette Subte Mann, der wahrscheinlich selbst noch nie in Retiro war, meinte 4-5 Blöcke UND ich hab immerhin noch alle meine Sachen

Also da angekommen. Zwielichtige Gestalten vor der Post und eine riesen Schlange bis raus. Ich da rein, hab einen älteren Herren gefragt wo ich eine Wartenummer herbekomme. Nachdem ich die hatte, fällt mir die Kinnlade runter....noch 100 Leute sollte ich warten. Ich den älteren Herren gefragt, wielange das wohl dauern wird, da die Postfiliale leider auch nur noch 40 Minuten auf hatte. Er meinte:"Also eine Stunde wirds schon dauern, könnte knapp werden, vielleicht solltest du morgen wiederkommen"....Aus dieser Post hätten mich keine 10 Pferde rausbekommen ohne MEIN PÄCKCHEN!!!!

Hinter dem älteren Herren stand eine nette Frau, die mit dem Kopf schüttelte und meinte: "Keine Sorge, dass geht hier recht schnell. Bis um 4 bist du drangekommen." Ich sie angelächelt, mich bei beiden bedankt und rausgegangen, weil da noch der Taxifahrer wartete( der dadrauf bestanden hat, solange zu warten bis ich fertig bin und mich dann mit meinem Päckchen nach Hause zu fahren :D Ich muss sehr verängstigt ausgesehen haben :D). Dem wollte ich nur Bescheid geben, dass ich 100 Leute warten muss und er sich lieber auf den Weg machen sollte. Ihm erschienen 100 Leute auch ziemlich viel, also meinte er noch nett:" Cuidarte" was soviel heisst wie "Pass auf dich auf" und dann losfuhr.

Ich wieder zurück zu der Schlange und von drinnen ein fleißiges Bing Bing Bing vom Nummernuhrzähldingsda gehört und mich gefreut, dass die nette Dame vermutlich recht hatte. Diese kam in diesem Moment wieder freundlich lächelnd auf mich zu und tauschte die Nummern mit mir, hat mir zugezwinkert und ist wieder reingehuscht, wo sie einen Postangestellten kannte und sofort drankam. Unglaublich!!! Soviele nette Menschen an einem Tag!! Das ist man von BA gar nicht gewohnt! Jetzt musste ich nur noch 20 Leute warten :D Also hab mich ich hibbelig wartend vor das Nummernuhrzähldingsda gestellt.

Übrigens werde ich hier in Buenos Aires ständig nach dem Weg gefragt oder wie man wo am besten mit der Subte hinkommt etc. Ein lustiges Beispiel: In der vollgestopften Subte drehte sich ein Mann, der vorher fleißig den Subteplan studiert hat, aufeinmal zu mir um und fragt mich, ob wenn er Independencia aussteigt, dann schneller bei dieser einen Strasse ist...ich meinte dann, dass ich leider nicht weiss wo diese strasse ist und ich ihm nicht helfen kann (natürlich mit akzent)...er hat mich gefragt woher ich komme und meinte dann (ziemlich laut)...na toll, die bahn ist voller Leute und er fragt hier wahrscheinlich grad den einzigen Ausländer nach dem Weg :D hahahaa das fand nicht nur ich lustig.
In der Post wurde ich dann öfter mal gefragt wo die Nummern sind...das war widerrum etwas traurig, weil ich die ganzen enttäuschten Gesichter gesehen habe, als ihnen klar wurde wie lange sie noch warten würden müssen

Endlich meine Nummer aufgerufen...auf der Rückseite vom Zettel hätte ich was ausfüllen müssen (eine weitere Eigenart der Argentinier...wenn du etwas nicht machst wie es sein soll, dann gucken sie dich völlig unverständlich an, wie du denn das überhaupt nicht wissen konntest!!! :D) sie also Kreuzchen gemacht wo was hin muss...ich mich dahingestellt, wo die Leute (offensichtlich ja fast alle Ausländer) sich hinstellen, weil sie was nicht ausgefüllt haben :D Dort ein weiterer netter Mensch von der Post, der mir schnell beim ausfüllen hilft. Mir den Zettel abnimmt und mir sagt, ich soll schon in den anderen Raum nebenan gehen, er gibt den Zettel ab. Ich ihn also skeptisch angeguckt (hab mir hier skeptisch gucken antrainiert, muss ich euch unbedingt zeigen wenn ich wieder zu hause bin ) er zuversichtlich mit dem Kopf genickt und in Richtung Schalter gegangen und ich in den anderen Raum.

Dort brüllte einer durch ein Mikro gaaaanz schnell die Päckchennummern. 272436, 272931, 270143, 914375, 912587... Puuuh...also Zahlen waren bis heute eigentlich nicht so meine Stärke im spanischen...das war mal Training! Meine Nummer war 911429. Ich also auf meinen Zettel gestarrt, immer wenn er wieder Zahlen durchs Mikro geschmettert hat. Mittlerweile war es schon 17.30 und die Poststationsschalter schon geschlossen. In der Wartehalle standen aber noch ganz schön viele Menschen. Als ich mich anfing zu fragen, was wohl mit meinem armen "kleinen" Päckchen passiert, wenn ich die Zahlen nicht verstehe und ob sie auch Namen durchrufen (ja machen sie) kommt auf einmal 911428. Ein Zucken...doch nicht ich. Weiter warten. Langsam überlegte ich mir, wo ich die nächste Empanada herbekomme, als aufeinmal 911429 durchgesagt wird.

Ich heldenhaft losgestürmt, um endlich auch durch diese, mittlerweile schon mystisch wirkende, Menschen verschluckende Tür zu rennen, um in der nächsten Schlange zu stehen. Diesmal nur 5 Minuten. Der Mann nahm meine Nummer und verschwand hinter einer anderen Tür, kam wieder, mit leeren Händen, aber lächelnd zum Ende des laaaangen Flur weisend. Ich wie der Wind dahingestürmt und mit meinen Adleraugen schon das rot-gelb leuchtende DHL Klebchen auf dem Packet, auf dem Rollband entdeckt, stell mich an die nächste Schlange. Der glückliche Mann, der die Päckchen an die Wartenden verteilt, rief immer die Nummern auf. Meine nicht, denn ich stand schon glücklich hoppsend vor ihm, mit meiner Nummer vor seinem Gesicht rumwedelnd. Noch eine Unterschrift abgeben (Ich hab bestimmt 3mal irgendwo unterschrieben, dass ich mein Päckchen entgegengenommen habe) und raus.

Da wurde mir wieder klar, dass ich in Retiro bin. Hab mich also der nächsten Horde Männer, die auch aus der Poststation kamen, angeschlossen und bin mit denen zum Bahnhof gewatschelt. Stolz. Mit Päckchen unterm Arm. Böse guckend (jedenfalls versucht). Ins nächste Taxi gesprungen und nach Hause gefahren.

Dort hab ich meinen niederländischen Mitbewohner an meinem Schreibtisch, vor meinem Computer sitzend vorgefunden(das ist in Ordnung, denn ihrer ist in Ecuador dem Regen zum Opfer gefallen und sie dürfen jetzt meinen und den von unserer Italienischen Mitbewohnerin nutzen). Sein erster, leicht genervter Kommentar war: "Hey, ist das normal das dein Internet ständig nicht mehr funktioniert?" ...Jahaa, gemein ist...wenn es grad wieder nicht fuktioniert, musst den Computer so oft wieder neu starten bis es funktioniert, mein Top waren 14mal

Apropos Computer: noch 12% Akku, obwohl ich ihn nicht einmal vom Strom getrennt hab seit er den Akku nicht mehr lädt. Am Wochenende warens noch 15%. Verdammt, dass geht immer schneller. Aaaah...Paaanik.
Hab mich aber nicht von ihm beeindrucken lassen, sondern mich gefreut, dass mal nicht nur ich es bin, die überlegt meinen Laptop aus dem Fenster zu werfen Ihn weiter ignoriert und mein Päckchen aufgemacht.

Freude Freude Freude!!!! Vorgefunden habe ich: 1 Lindtbärchen (an dem übrigens statt Glocke ein Herz hängt ) , 2 Gläser Nutella (Drooooogen!!!), drei Schachteln Lindt Mini Pralinen auf denen Bunte Zettelchen waren. Eine Blume, ein Herz und ein Blatt (von Mutti selbstgebastelt) auf denen Standen: Blatt: "Glückshormone" gegen Heimweh 1. Monat, Blume: 2. Monat, Süsse Träume gegen Heimweh, und Herz: 3. Monat: Auf nach Hause :D Uuund mein Lieblingstee!!! vom TeeGeschwender :D Juhuu... ich weiss gar nicht worüber ich mich mehr freue, über die Nutella oder den Tee Außerdem waren noch die versprochene Jacke und eine andere (zum laufen) drin und die Kullis...das war auch nötig weil ich heute meinen letzten verbummelt hab Jajaaa...so lässts sich leben Mal sehen, wann meine Kamera kommt, damit ich euch auch wieder fleißig Bilder machen kann!

Andere Neuigkeiten: Am Mittwoch wird umgezogen. Ben hat mir freundlich seine Hilfe als Bodyguard zugesagt :D Der Deal: Ich trage alles und er läuft Böse guckend neben mir her :D Ja, wär schon blöd wenn mir echt ALLES geklaut wird. Vorsicht geht über Nachsicht. Bin ich immer noch glücklich über meine Entscheidung umzuziehen? Jaaah! Ich werde meine Mitbewohner sehr vermissen, vor allem Carla mit der ich hier mittlerweile viel gemacht habe (und auch weiterhin machen werde) ABER: Ich habe heute morgen mit 7 Baby Kakerlaken geduscht...IIiehjarg! Und ausserdem ist jetzt der Metallhaken mit Zettel dran,der unsere Toilettenspülung dargestellt hat, vollends ab und man muss in eine eklig riechende Brühe (das ganze Bad riecht nach dieser Brühe) fassen, um an dem verbliebenen Plastikding zu zeihen Jaaah ich freu mich schon auf Azul Residencia. Dort wird jeden Tag das Bad geputzt und die Küche ist groß und als ich da war, unangekündigt, war sie blitzeblank. Nun denn... der nächste Blog folgt dann wahrscheinlich nach dem Umzug.

Ben hat seinen Blog mit meinem verlinkt, dem werde ich jetzt folgen. Wenn ihr also Interesse habt mal was anderes zu lesen... Ben schreibt lustig (Außerdem hat Ben schon viele viele Bilder, da er stolzer Besitzer einer Spiegelreflex ist...mal sehen wie lange noch..Harr Harr Harr)

Eure glückliche, unter Zucker stehende Alex :D

1 Kommentar 18.10.11 02:21, kommentieren

Coooordobaaa....donde mi Coooorazón quedó

Also erstmal zu Anfang...mein Päckchen ist immernoch nich da aber ne Nachricht von DHL: bis zum 17.10 soll ich geduldig bleiben, wenn bis dahin nix da ist, kann meine Mami einen Nachforschungs Auftrag lossenden...also ich glaub ja immernoch das es kommt und zwar exakt am 17.10.

Der Titel heisst: Cordoba wo mein Herz blieb und ist den Liedern gewidmet die aus der Anlage des "Hostel" Eigentümers klangen. Das war Schmuse- und Schnulzmusik der 50'er in english und spanisch. Da ist uns aufgefallen, dass in sogut wie jedem Lied hier Corazón steckt, was dazu geführt hat, dass wir "OOooh Cordoba...Coooorazón...Cooordooba" singend durch die Gegend gelaufen sind (am besten aber dann wenn wir grad nich mitten unter Cordobanern waren

Die Fahrt: Alex und ich wollten unbedingt was zusammen machen am verlängerten Wochenende! Carla und ich hatten schon eine Tour nach Mar de la Plata geplant, aber wir haben nicht genügend Leute zusammenbekommen, weil alles ein bisschen spontan war. Alex hatte uns aber gesagt, dass Paul (er kommt ursprünglich aus Cordoba) dieses Wochenende zu seinen Eltern fährt und Edgar mitnimmt, sowie allerhand Kram für sein Schwester. Aber auch, dass das mit dem Kram nicht so sicher ist und vielleicht noch 2 Plätze für Carla und mich frei sind. Die Antwort kam Donnerstag in der Nacht. Donnerstag um 8Uhr sollte es losgehen (ich stehe ja jeden Morgen um 6 Uhr auf, damit war das kein Problem) also hab ich Donnerstag früh schnell Carla geweckt und wir haben unsere Sachen gepackt und sind los zum Hostel der anderen 3(Alex, Edgar und Paul der Fahrer) am anderen Ende der Stadt. Wir haben eine Stunde gebraucht um aus BA rauszukommen und haben dann zum ersten Mal die Pampa, Provinz, el Campo gesehen. Das alles sind Begriffe für das Umland von BA. Es gibt viele Orangenbaumplantagen, aber ansonsten ist alles sehr flach und trocken (nach dem Winter wohlbemerkt) und sehr ähnlich zu Deutschland (bis auf die runtergekommenen Häuser…es gab aber auch richtig tolle Häuser!!!!) Wir haben einen Stopp in Rosaria gemacht und uns ein leckeres Steak und Eis gegönnt, bevor wir, nicht ohne noch ein bisschen Sightseeing zu machen, wieder weitergefahren sind. Abends 22Uhr sind wir dann in Cordoba angekommen. Es war auch noch richtig schön warm! Paul hat uns Cordoba gezeigt und dann haben wir das Hostel gesucht.

Das "Hostel": War ein Privathaus mit einem Eigentümer der speziellen Art Mensch... das kann man nich beschreiben, das muss man erleben!!! Der sich noch dazu Ricky nannte. In dem Haus gab es einen Essensraum, wo wir "gefrühstückt" haben (zum "Frühstück" gab es Kekse, Kekse und Kekse...achja und verbrannte steinharte Baguettescheiben, Dulce de Leche Creme, Crema, Kaffee und Tee und Milch). Und es gab ein Wohnzimmer und mehrere Schlafzimmer...eins mit 2 Doppelstockbetten, was dann für uns gedacht war. Im ganzen Haus gab es zahlreiche Plastikblumen und anderen Kitsch Als wir in Cordoba angekommen sind, war es gar nicht so leicht das Hostel zu finden. Außerdem haben die Jungs mit dem Eigentümer telefoniert und zuerst gedacht, dass er eine Frau ist und als sie festgestellt haben, dass er ein Mann ist, wollten sie ein anderes Hostel suchen, weil alles ein bisschen komisch war. Da aber Oktoberfest in Cordoba war, gab es in der ganzen Stadt keine Schlafgelegenheiten mehr. Als wir das Hostel und den Eigentümer mit seinem Mini-Pudel mit roten Schleifen in den Ohren auf seinen Armen gesehen haben, ist es uns kalt den Rücken runtergelaufen. Wieso haben wir entschieden zu bleiben? Keine Ahnung, wir waren Müde und haben gesagt wir versuchens eine Nacht und entscheiden beim Frühstück was wir machen. Und wir sind geblieben :D Aber nicht ohne zahlreiche Scherze. Eine sehr unangenehme Sache: Wir sind, ausser eine Nacht, jede Nacht etwas spät zurückgekommen (und davon 1 um 6 Uhr, da war Ricky aber schon wach denn er steht immer um 5 auf! und 2 gut angeheitert) und Ricky hat uns jede Nacht die Tür geöffnet…im Pyjama und dann weiter geschnarcht….Soviel zu Ricky mit dem Pudel mit den roten Schleifen im Ohr.

Cordoba: Donnerstag Nacht waren wir Pizza essen und Bier trinken (eine Angebot des Restaurants). Danach sind wir in eine Bar in Nueva Cordoba (das ist die Südamerikanische Variante vom Friedrichshain) und haben weiter Bier getrunken. Danach ist Paul wiedergekommen, der in der Zeit wo wir im Hostel eingecheckt haben noch ein paar Freunde besucht hat. Mit ihm sind wir dann ins Pulse gegangen, wo wir die ganze Nacht zu Lateinamerikanischer Musik getanzt haben bis 5.30! Im monsunartigen Regen haben wir vergeblich versucht ein Taxi zu ergattern, um uns dann doch von Paul zum Hostel fahren zu lassen. Paul ist an diesem Morgen auch die 30km weiter zu seinen Eltern gefahren (nachdem er ja schon die 800km nach Cordoba gefahren ist.).

Am Freitag haben wir bis 15 Uhr geschlafen und 16.30 das Haus verlassen. Laaange auf den Bus gewartet. Dann haben wir am Busterminal Karten für die Rückfahrt gakauft. Es gab nur noch Mo 21.20- Di 7.30. Damit war schon klar, das es am Di ziemlich kanpp werden würde ins Hospital zu kommen. Dann waren wir ein bisschen im Centrum Kathedralen und Kirchen und Plätze angucken und sind durch ein Shopping Center (Zufall), wo mir zwei Alfajor geschenkt wurden, die mal nich Dulce de Leche beinhaltet haben :D (schmeckt mir nämlich nicht...der Komentar des Verkäufers zu dieser Tatsache: Das tut mir Leid :D ) Dann waren wir in einem Mexikanischen Restaurant sehr sehr lecker essen (eine Empfehlung von Carlas Schwester) und danach sind wir in einen Club/ eine Bar, die so ähnlich war wie das Closed Door Restaurant. Den Tipp hat Carla auch von ihrer Schwester bekommen. Diese Clubs erhalten sich, wie die Closed Door Restaurants auch über Mundpropaganda. Ich glaube jedenfalls nicht, dass da so oft Touristen sind. Wir sind übrigens schon ein bisschen aufgefallen. Denn Carla ist strahlend Blond!! Und kommt ja ursprünglich aus Argentinien. Damit konnten Sie und Edgar (aus Columbien) am besten spansich sprechen (wider Erwarten der Argentinier), während Alex und ich immer so ein bisschen, je nach Tagesform, vor uns her stottern (obwohl wir uns mittelerweile echt gut machen!-glaub ich-) Jedenfalls waren die Leute immer sehr irritiert egal welche Frage: Wie heisst ihr- Antwort: Alex, Alex, Carla, Edgar Woher kommt ihr?- Deutschland, Australien, Argentinien/ Schweiz, Kolumbien Hahaha war sehr lustig!!! In der Bar haben wir also ein Weilchen verbracht und sind dann wieder so gegen 1/2uhr abgezogen.

Am Samstag hat es geschüttet wie aus Eimern und das den ganzen Tag, was zur Folge hatte, dass wir uns in faultierähnlicher Geschwindigkeit fortbewegt haben.Eigentlich wollten wir heute zum Oktoberfest, das 2h Busfahrt von Cordoba entfernt ist, aber wir haben in der Wetterprognose gesehen, dass es Sonntag wieder viel schöner wird und entschieden den Tag so schnell wie möglich verklingen zu lassen. Wir sind ein bisschen durchs Zentrum gedackelt, haben aber festgestellt, dass das Wetter nicht so herrlich ist um Stadt und Leute zu entdecken. Also sind wir ins größte Shopping Centre der Stadt um ins Kino zu gehen allerdings hatten wir bis zur Vorstellung des Zoowärters noch 2.30h Zeit, um uns Geschäfte wie Kevingston anzugucken (aber auch Argentinische Mode die wirklich nicht schlecht ist). Wir haben Eis gegessen und Runden gedreht und wie eigentlich die ganze Zeit Quatsch gemacht (und ich hab Cordobatypisches Souvenirs gekauft ) Wir sind dann mit zwei Eimern Popcorn ins Kino und mit vollen Bäuchen wieder raus. Da es uns ziemlich schlecht ging (aber nicht so schlecht wie dem armen kleinen Jungen, der sich übergebend, im Kinosaalausgang, in den Armen von seinem Papa hing) sind wir „schnurstracks“ mit einem Taxi ins Hostel. (Und der dooofe doofe Taxifahrer hat uns auch noch übers Kreuz gehauen, was wir aber bemerkt haben und als er bermerkt hat, dass wir bemerkt haben, dass er grad ne Extrarunde dreht, ist er auch schnell wieder auf den richtigen Weg!) Nach diesem Tag war Alex Nr. 5 und Edgar Simba und Carla Timon...

Am Sonntag waren wir recht schnell fertig (12Uhr), um dann 1 oder waren es 2h, auf den Bus zu warten…was aber in der Gesellschaft der anderen trotzdem sehr amüsant war Wir haben die Tickets für den Bus zum Fest gekauft und ein paar Empanadas, sind zum Terminal gerannt und ab gings (was für ein Glück…ohne warten). Die Landschaft rund um Cordoba ist wirklich schön. Generell ist Corodoba eine viiiel angenehmere Stadt als BA. Und es gibt Landschaft, wenn man nur eine Stunde fährt (BA mindest 4-5h, um mal was anderes zu sehen… z.B Meer) Das Oktoberfest war ein Highlight…mehr kann ich dazu leider nicht sagen, weil man das einfach selbst erleben muss….Manch ein Argentinier in Lederhosen und die Jugend zu Volksmusik grööölend Sehr sehr lustig. Wir sind auch da wieder aufgefallen. Edgar und Alex hatten in den Tagen davor fleißig ihre Sätzchen geübt. Edgar: Idsch ssspredsche keyn deudsch. Und Alex: willxt due ieine unarmung? :D und natürlich beide: Prrroooosst! Sehr lustiges Unterfangen. Wir sind dann gegangen nachdem wir bemerkt haben, dass wir beim Trinkpegel der Argentinier nicht mehr mithalten können und auch die ersten Leute etwas anhänglich wurden, bis hin zu einfach festhalten und versuchen dir die Zunge in den Rachen zu stecken (seeeehr eklich) und Carla hatte ihre Haare zu zwei Zöpfen geflochten, die zu den späten Stunden reichlich angefasst wurden und darnrumgezuppelt wurde. Also wir weg UND einen Spielplatz gefunden…perfekt für uns Chaostruppe!!!Von der Rückfahrt weiss ich nix mehr…Ich hab seelig auf Alex Schulter geschlafen Achja! doch! eins weiss ich noch…es gab ein Mädchen die den Busfahrer angeschrien hat, dass er jetzt sofort anhält, weil sie sonst in seinen Bus pullert (und ich bin sicher, dass hätte sie gemacht)

Am Montag sollten wir um 10 Uhr das Hostel verlassen…Wir sind um 11Uhr gegangen und haben unsere Sachen da gelassen um sie später abzuholen. Dann haben wir wunderbar „gefrühstückt“ mit frischgepressten OSaft und Empanadas. Haben den Tag in der Sonne, im Park und in der Stadt verbummelt und Eis geschleckert und sind dann Abends zum Markt gegangen, der erst um 17uhr richtig losgeht. Der Markt war toll!!! Leider war das Wochenende bis dahin schon um einiges teuerer als geplant und damit das Geld für den Markt auch begrenzt Dann sind wir wieder ins Hostel, haben unsere Sachen geschnappt, uns von Edgar verabschiedet, der heute wieder nach Kolumbien zurückfliegt und sind zum Busterminal.

Die Rückfahrt: Der Bus ist ein Highlight. Es gibt Essen, wie im Flieger (nur es ist wirklich nicht lecker ) und die Sitze sind wie die in der FirstClass im Flieger. Allerdings hat zum Anfang der Fahrt ein Kind weiter vorne die ganze Zeit brechen müssen und die Eltern haben das mit Wasser weggespült. Wir hatten dann die ganze Suppe hinten…Gott sei Dank, hat es nicht gerochen, aber unsere Wasserflasche stand auf dem Boden. Wir haben sie in Plastiktüten gehüllt und dann mit auf die Fußlehne gestellt. Um 8.30 sind wir in BA angkommen. Da ich mich nach einer Dusche gesehnt habe und Müde war hab ich beschlossen den Tag heut noch zu schwäntzen. Ich hoffe, dass im Hospital keiner Sauer ist (aber die Ärzte kommen da auch wann und wie sie Lust haben und da ich ja 1 Woche frei ausgemacht hab... mal sehen; 3Tage brauch ich noch für Uruguay…und das ist auch schon bald )

FOTOOOOOOOOSSS:

www.picasaweb.com/nagy.alexandra87

PS: entschuldigt bitte alle Rechtschreibfehler in meinem Blog aber manchmal kritzel ich nur schnell alles auf

11.10.11 20:10, kommentieren

Alex und ihr Päckchen

Die Argentinsche Post....Jaja...man sollte es vielleicht wirklich lieber lassen. Postkarten kommen fast immer an, Briefe manchmal und Päckchen sogut wie nie. Und so kommt es nun also, das ich warte...und warte und warte und warte. Am 17.9 hat meine Mami mir ein Päckchen geschickt wo eine Jacke von mir drin ist und ein paar Kugelschreiber (weil man hier im Krankenhaus ständig auf seinen Kulli aufpassen muss!!! :D ) und ich vermute ein Rettet-die-Alex-vor-der-Abstinenz-Nutellaglas (aber pssst... ) Hmmm...am 26.09. letzter vermerk von DHL: Paket im Zielland angekommen, das sind bei denen 60% erledigt, jetzt muss es also nur noch zum Ziel gebracht werden...da ist bis heute nix Was für ein Glück, dass schon das nächste Päckchen von meiner Schwester unterwegs ist...meine neue Kamera :D Bin ja mal gespannt ob das was wird...vermutlich nicht...würd ja gerne mal eine Statistik sehen wieviele Päckchen von wievielen ankommen. Vollständig wohlbemerkt. Denn meine Schweizer mitbewohnerin, die ja ursprünglich aus Argentinien kommt, hat ihrer Tante schonmal ein Päckchen mit einer Karte und schweizer Schokolade geschickt. Angekommen ist es, aber war nur noch die Karte drin :D Hahaha...soweit ich weiss gibt es keine Zollbestimmungen für Schokolade, Holz, Technik usw. Ooohwei!!!Die Hoffnung stirbt zuletzt! Ich glaube an DHL!!!Die schaffen das!!! Andere Neuigkeiten: Ich zieh um!!! Am 19.10.(Bis dahin sollte dann das Päckchen auch da sein...) zieh ich in eine neue Residenz http://www.azul-residencia-universitaria.com/ Dort wohn ich dann zwar in einem Dreier Zimmer, aber immerhin mit einer schönen sauberen Küche und einem Bad wo man nicht ständig kalt duscht oder Wechselduschen hat und die Klospülung funtkioniert UND ohne Kakerlaken :P . Die haben sich übrigens seit der letzten Putzaktion hier und der Hausausräucherung nicht mehr so oft blicken lassen (vielleicht 2-3), vermutlich müssen sie sich jetzt erstmal wieder vermehren und erholen...Iiieergh Außerdem ist das Wochenende was kommt verlängertes Wochenende, mal sehen was da wird UND Ben hat heut Bescheid gesagt, dass Uruguay klappt. Jiehaa! Also bald eine Woche frei zum rumreisen!!! Schlechte Nachrichten...mein Notebook gibt nach und nach den Geist auf... erst wiedermal Fehler in der Festplatte (was dazu geführt hat das mein Inet häufig nicht funktioniert und wenn, dann mit der Angst das es gleich wieder vorbei ist; ich ab und zu nicht auf meine Dokumente und Bilder zugreifen kann und er ständig in allen Programmen irgendwelche Fehler findet :S) und jetzt lädt er den Akku nicht mehr auf ( Noch 22%; solang er am stecker ist, entlädt sich nix, aber was is wenn er mal nich am stecker is? hat da einer Ahnung?? Funtkioniert der auch ohne Akku? Hab jetzt den Stecker am Notebook festgeklebt mit Leukosilk...wenn das nichmal Argentinialike is ) Zum Wetter: zur Zeit wieder ganz schön kalt...brrr Sooo ich schlürfe dann mal meinen Mate und mach mich weiter an die Arbeit!

2 Kommentare 4.10.11 19:31, kommentieren